"Flausch" war als Kindertheater im DGH
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- Kategorie: Kindertheater
- Lesezeit: 4 Minuten
Marion Witt vom Theater compania t aus Bremen hatte "Flausch" mit ins DGH gebracht. Unterstützt wurde sie von Pablo Keller, der für die Technik mit Musik und Licht verantwortlich war.
Flausch liebte es zu spielen, zu springen, zu schwimmen oder in der Hängematte zu schaukeln, vor allem aber, ständig Aussehen und Farbe zu ändern. Doch schon bald wurde jedes Spiel wieder langweilig, denn Flausch musste alles immer so ganz alleine machen. Lang-weil-ig. Langweilig, langweilig, langweilig.
Die rettende Idee: Ich suche mir Freunde! Und so zog Flausch in den Wald, und traf auf etliche Wesen dort. Die Kinder mussten helfen, die Geräusche der jeweiligen Waldbewohner nachzumachen. Aber weder die Prinzessin, noch die Hexe, das Wiesel, der Pirat, die Fledermaus, die Schnecke noch das Küken konnten mit Flausch etwas anfangen. Alle fragten das gleiche: "Bist Du nun eigentlich der Flausch, die Flausch oder das Flausch? Wer bist Du denn eigentlich?" Das wollte und konnte Flausch aber gar nicht beantworten, denn gerade immer anders zu sein, das war ja gerade das Tolle!
Als nun gar nichts mehr half, kam Flausch auf den Einfall, eine Party zu feiern und alle Waldbewohner einzuladen, dann würden sie sicher kommen. Nun waren wieder die Kinder gefragt. Was braucht man denn alles, um eine Party zu feiern? Und mit ihrer Hilfe gelang es Flausch, alles für eine richtige Feier auf die Beine zu stellen, vom Schreiben und Verteilen der Einladungen über das Dekorieren und das Tortenbacken war alles dabei. Und alle, alle kamen. Sie brachten Flausch Geschenke mit, aber jede und jeder hatte das dabei, was ihm oder ihr am besten selbst gefiel. Hatten sie denn gar nicht an Flausch gedacht? Das Küken brachte zum Beispiel einen Sturzhelm mit, denn es war es leid, dass alle ihm über den Kopf streichelten, die Prinzessin brachte eine Krone, die Schnecke ein weiches Kissen, denn darauf mochte sie sich gerne ausruhen.
Die Party wurde ein voller Erfolg, alle hatten Spaß und spielten und schaukelten zusammen, was das Zeug hielt. Dann durften sich alle aus Flauschs Geschenken etwas für sich selbst aussuchen. Und siehe da: Alle fanden etwas, das völlig anders war als sich die Waldbewohner bis dahin selbst gesehen hatten, und waren richtig glücklich damit. Die Hexe fand zum Beispiel den Sturzhelm für sich toll, der Pirat das weiche Kissen, die Fledermaus konnte die Krone gebrauchen.
Am Ende waren wieder die Kinder gefragt und mussten selbst Theater spielen. Das ging über viel Bewegung in ein Lied mit Ohrwurmcharakter über ("Anderssein ist wunderbar!"), das alle aus vollem Herzen mitsangen und mittanzten. Dann durften sie Flausch noch "High five" geben und sich sogar mit der Flausch-Puppe fotografieren lassen.
Marion Witt und das Theater compania t haben ein buntes Stück auf die Bühne gebracht. Mit viel Bewegung, Geräuschen und unterschiedlichen Requisiten wurden die unterschiedlichen Charaktere abwechslungsreich dargestellt. Das Stück zeigte den Kindern den Wert der Vielfalt auf und ermutigte sie, sie selbst zu sein und sich mit allem auszuprobieren, wozu sie Lust hatten.
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Das nächste Kindertheater ist bereits geplant: Am 26.11.2026 kommt Christoph Bendikowski vom Ekke Neckepen-Theater nach Eitze. Er spielt das Stück „Ritter ohne Furcht und Tadel“ für Kinder ab 3 Jahren.
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