Das Dorfgemeinschaftshaus Eitze das alte Schulgebäude von 1861. Nach der Schließung der Schule im Jahr 1965 wurde es für mehr als ein Jahrzehnt von der hier auch gegründeten Lebenshilfe genutzt.

Als das Haus 1977 durch den Umzug der Lebenshilfe in ihre eigenen Räumlichkeiten auf dem Nachbargrundstück wieder frei wurde, beschloss man, dieses erhaltungswürdige Gebäude zu einem Dorfgemeinschaftshaus umzugestalten. Ein ehemaliger Klassenraum wird nun als Gymnastikraum genutzt. Zwei weitere Räume mit Küche und Toilettenanlage stehen für die Aktivitäten der Dorfgemeinschaft zur Verfügung.

Als die Stadt Verden 2010 plante, der Feuerwehr mehr Räumlichkeiten im DGH zur Verfügung zu stellen und damit den Platz für die anderen zu beschneiden, setzten sich die Feuerwehr, die Vereine und der Ortsrat gemeinsam dafür ein, ein eigenständiges Feuerwehrhaus zu bauen. Überzeugen konnte schließlich das Angebot von Eigenleistungen im Wert von 60.000 €.

Heute wird das Dorfgemeinschaftshaus intensiv von Heimatverein, Sportverein, diversen Gruppen, der Dorfgemeinschaft und dem Ortsrat genutzt.

Von großem Wert gerade für die Sportgruppen ist es, dass man nach der Übungsstunde im Treffraum noch in gemütlicher Runde zusammensitzen kann. Dies ist in anderen Sportstätten i.d.R. nicht möglich.
Der vordere Bereich des DGHs ist barrierefrei, eine Behindertentoilette ist vorhanden.

Im Rahmen des Baus des neuen Feuerwehrhauses wurde auch das Dorfgemeinschaftshaus in ein kleines „Nah“-wärmenetz integriert: Gerhard Göbbert versorgt mit seiner Hackschnitzelheizung auf der Straßenseite gegenüber diese beiden öffentlichen Gebäude mit Wärme. (siehe dazu auch unter „Wissenswertes über Eitze“ den Link zu den klimarelevanten Projekten in Eitze)

2019 bekam der hintere Sportraum einen neuen Fußboden. Und in 2020 wurde im mittleren Raum der Fußboden erneuert und eine mobile Trennwand eingebaut. Nun kann die eine Hälfte des Raums als weiterer Treffraum genutzt werden, während die andere Hälfte als Umkleide und Aufbewahrungsraum der Turngerätschaften dient. Bei Veranstaltungen kann die Trennwand geöffnet werden, so dass der Raum im Ganzen genutzt werden kann.



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