Das Erntefest hat in Eitze bereits eine lange Tradition. Mit der Gründung des Eitzer Heimatvereins, übernahm der Verein ab 1994 die Ausrichtung des Festes. In jedem Jahr wird ein Erntepaar das Erntegebet sprechen.



1986 - Claudia Helberg und Andre Becker
1985 - Linda Oestmann und Carsten Jacobs
1984 - Karla Brockmann und Carsten Helberg
1983 - Brunhilde Neumann und Klaus Ahrens
1982 - Anke Oestmann und Peter Nordmeyer
1981 - Beate Jacobs und Peter Becker
1980 - Ute Preuß und Frank Gundlack
1979 - Ute Brockmann und Gerhard Göbbert
1978 - Anke Schmidt und Torsten Krahn
1977 - Birgit Böhning und Wilfried Hagemann
1976 - Christa Badenhoop und Rainer Wiesekerl
1975 - Elke Wiesekerl und Ulrich Heemsoth
1974 - Angela Hellwinkel und Rolf Neumann
1973 - Christa Badenhoop und Rainer Wiesekerl
1972 - Sigrid Müller und Ehler Göbbert
1971 - ?
1970 - Margret Heinrichs
1969 - Ursula Gibitz und Gerd Brüns
1968 - Irmgard Dirks und Klaus Saß
1967 - Heidemarie Bätge und Helmut Saß
1966 - Hannelore Rath und Uwe Gadesmann
1965 - Ingrid Meyer und Horst Kehr
1964 - Monnika Brennecke und Karl Glas
1963 - ?
1962 - Anneliese Landwehr und Werner Helberg
....
1951 - Annegret Kawel und "Praktikant auf Hof Ehler Heemsoth"
....
1946 - Hanna Müller und Hermann Müller


Falls Sie weitere Namen wissen oder auch Fotos von den Erntepaaren haben, sagen Sie uns bitte Bescheid.
Wir würden die Liste gerne vervollständigen.
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Das Holzschild „Eitzer Ziegelei“ erinnert daran, dass die Ziegeleien das Landschaftsbild unserer Ortschaft mit ihren 9 Teichen durch die Gewinnung von Ton und die Herstellung von Ziegeln stark geprägt hat.

In Eitze gab es insgesamt 7 Ziegeleien. Die ersten beiden wurden 1839 erbaut. Bis 1874 folgten durch die hohe Nachfrage nach Ziegeln weitere fünf Betriebe. Vier von ihnen stellten den Betrieb vor 1900 wieder ein. Nur 2 Ziegeleien produzierten noch nach dem 1. Weltkrieg. Der Grund für die starke Konzentration von Ziegeleien  im Bereich von Eitze hatte verschiedene Gründe:

  • eine 25 m mächtige Tonschicht unter einer nur 1,50 bis 2,0 m dicken Erdschicht
  • ein geeigneter Sand in unmittelbarer Nähe aus den Sandbergen
  • die Nähe der Aller für den Transport der Ziegel insbesondere nach Bremen
  • Bahnanbindung für die Feuerungskohle und Transport der Ziegel
  • finanzstarke Bauherren / Landwirte, die neben Eigenbedarf auch Fremdabnehmer fanden

Die Ziegelei an dem Standort zwischen Eitzer Dorfstraße und den Neuen Wiesen wurde 1839/40 vom Kötner Christoph Jacobs mit Brennofen und zwei Trockenhäusern errichtet. So wie er hatte auch sein Nachfolger Johann Burdorf finanzielle Schwierigkeiten und verkaufte die Ziegelei an Selig Samuell Schragenheim. Der baute sie zu einer der größten Ziegeleien im Altkreis Verden aus. Um 1890 wurde ein Ringofen gebaut, 1895 wurde eine gebrauchte Dampfmaschine aufgestellt. In Spitzenzeiten wurden bis zu 600.000 Ziegel überwiegend für den Absatzmarkt Bremen produziert.

Wegen des 1. Weltkrieges wurden die Produktionsanlagen stillgelegt und die Arbeiter zum Dienst an die Front eingezogen. 1916 wurde die Ziegelei an die Norddeutsche Handelsbank verkauft. Von dieser erwarb nach Kriegsende 1919 der Bauunternehmer Heinrich Hogrefe die Anlage. Er sanierte die Fabrikation (z.B. den Ringofen), vergrößerte den Betrieb (zusätzliche Dachziegelproduktion, Bau einer Trockenanlage 1921, Aufstellung einer modernen Heißdampfmaschine 1925) und ließ den Gleisanschluss an die Verden-Walsroder-Eisenbahn legen. Nach einer erneuten Produktionsunterbrechung durch den 2. Weltkrieg und mehrmaligem Besitzerwechsel stellte die Ziegelei 1968 ihren Betrieb ein. Das letzte Wahrzeichen dieser Ziegelei, der 32 m hohe Schornstein, wurde 1969 im Rahmen einer THW-Übung gesprengt.

Es wird in Eitze erzählt, dass die Großhandlung Schulzen & Hesse dort zum Ende des 2. Weltkrieges Glas und Porzellan einlagerte. Außerdem – so erzählt man – wurden vom Heeresverpflegungsamt Würste und Schinken in den einzelnen Kammern gelagert. Bevor den Engländern bei der Einnahme von Eitze am 17. April 1945 diese Würste und Schinken in die Hände fielen, wurde ein ganzer Ackerwagen an bedürftige Eitzer und Flüchtlinge verteilt.

Die Produktion in den Anfängen der Ziegelei muss man sich wie folgt vorstellen. Zunächst stachen Arbeiter den Ton mit nassen, verrosteten Spaten ab – nass und verrostet deshalb, um ein Ankleben zu vermeiden. Dann wurde der Ton in Loren – kleine eiserne Wagen mit einem kippbaren Kasten, der bis 1 qm fasste – von Pferden gezogen zur Ziegelei transportiert. Um in den Tonkuhlen das Ansammeln von Wasser zu verhindern, wurden mit Dampfmaschinen betriebene Pumpen eingesetzt. Bei der Elektrifizierung von Eitze 1923 wurden dafür dann elektrische Pumpen eingesetzt. Zuerst wurden die Ziegelsteine und Dachpfannen mit der Hand, später maschinell hergestellt. In einer ausgemauerten, runden Grube (Tretbahn) von 10 m Durchmesser und 1 m Tiefe wurde Ton zusammen mit Wasser und Sand gekippt. Ein in der Mitte befestigter Balken mit Holzzinken, an dessen Ende ein Wagenrad angebracht war, wurde von ein oder zwei Pferden rund um die Grube gezogen, ähnlich wie beim Göpel (Korntrennung). Dabei vermischten sich Wasser und Sand mit dem Ton und wurde zugleich zerkleinert. In Schiebkarren brachten Arbeiter das Tongemisch zu einem Backtisch, an dem die Ziegelsteinbäcker mit ihren Händen den Ton in bereitstehende Holzformen pressten. Mit einem Messer wurde die überstehende Tonmasse abgeschnitten. Die Arbeiter kippten die ungebrannten Ziegelsteine (Rohlinge) aus der Form und stapelten sie auf einem ebenen, sauberen Platz auf dem Ziegeleigelände. Es gehörte eine gewisse Geschicklichkeit und Handfertigkeit dazu, zu verhindern, dass die Hände keinen Abdruck auf der Tonmasse hinterließen. Zum Vortrocknen wurden 3 – 4 Wochen benötigt, danach wurden die Rohlinge im Ofen gebrannt.

Der Ringofen dieser Ziegelei war ein langes ovales Gebäude. In der Mitte der Ziegelei stand ein Schornstein, doppelwandig aus Ziegelsteinen gebaut, von 3 m Durchmesser und einer Höhe von über 30 m. Um den Schornstein herum verlief ein tunnelförmiger Ofen aus dicken Steinwänden.  Der Ofen war 4 m breit, 2,50 m hoch und in 15 Kammern aufgeteilt. In der Ofendecke befanden sich Schächte, durch die der Ofen mit Kohlenstaub beschickt wurde. In der Außenwand des tunnelförmigen Ofens befanden sich türgroße Öffnungen, durch die die Rohlinge ein- und die fertigen Ziegelsteine ausgeschoben wurden. Im Tunnel mussten die Steine so aufgeschichtet werden, dass das Feuer sie überall erreichte. War eine Kammer des Ofens vollgestellt, wurde der Zugang von außen zugemauert. Die Feuerung mit Steinkohlenstaub erfolgt von oben, ebenso die Belüftung und damit die Temperatursteuerung. Zu Beginn des ersten Brandes im Frühjahr wurden zwei Kammern „angezündet“, im Laufe von 14 Tagen wandert das Feuer im Kreis durch die Kammern des Ofens. Die Luftzirkulation wurde vom Brenner so gesteuert, dass die heiße Verbrennungsluft die Kammern mit den Rohlingen vor dem Brennvorgang vorwärmte, während die einströmende Frischluft hinter der „brennenden Kammer“ die heißen neu gebrannten Ziegel abkühlte. In zwei Kammern brannte das Feuer mit einer Temperatur von 1100 bis 1200 Grad. Das Feuer wanderte etwa täglich eine Kammer weiter, so dass es etwa zwei Wochen dauerte, bis das Feuer einmal den gesamten Brennkanal durchwandert hat. Damit war ein kontinuierliches Brennen während der Kampagne von April bis Oktober möglich.

Die Ziegelsteine der Eitzer Ziegeleien gehörten wegen ihres Salpetergehaltes nicht zur ersten Qualität. Aus Eitzer Ziegelsteinen wurden u.a. der Stall von Oestmann, die Scheunen von Heemsoth, Brüggemann, Helberg und Rosebrock, die Stallungen von Göbbert und Rischbode und das Wohnhaus von Ahrens gebaut. Auch das Behördenhaus in Verden wurde mit Eitzer Ziegeln erbaut. H. Panning brachte mit Pferd und Wagen auf unbefestigten Wegen die Eitzer Ziegelsteine nach Häuslingen für den Ausbau der Kalischächte. Für die Käufer aus Bremen wurden die Ziegelsteine hauptsächlich mit Schiffen transportiert. Dort setzte 1870/71 eine verstärkte Bautätigkeit ein.

In der Ziegelei arbeiteten ein Ziegeleimeister, 2 Brennmeister und ca. 20 – 25 Arbeiter. Bei der späteren maschinellen Herstellung der Ziegelsteine verminderte sich die Zahl auf ca. 15 Arbeiter.

Die Arbeitszeit in den Ziegeleien zur Zeit der „Handbäckereien“ im vorletzten Jahrhundert begann um 4.00 Uhr und endete gegen 19.00 Uhr. Der „16-Pfennig-Schnaps“ ging dabei nicht aus.

1918 betrug der Stundenlohn 70 Pf, soviel wie eine Flasche Schnaps kostete.

1962 wurde für eine Stunde Akkordarbeit 3,50 DM gezahlt.

Da Eitze heute nur noch den Namen des Baugebietes, das in den 90er Jahren auf dem Grundstück der ehemaligen Ziegelei errichtet worden ist, und die Eitzer Ziegeleiteiche als stumme Zeugen hat, soll dieses Holzschild zukünftig an die Geschichte und die Tradition der Eitzer Ziegeleien erinnern.

Das Holzschild „Eitzer Ziegelei“ ist wieder eine Zusammenarbeit von Achim Schaefers mit dem Bildteil und Hans-Jürgen Holtfreter mit dem Textteil. Dabei hat Hans-Jürgen Holtfreter eine Schrift gewählt, die man sehr gut in gemauerter Form darstellen konnte. Der Textteil ist bewusst breiter gewählt als der Bildteil. Achim Schaefers hat neben einer frühen Ansicht der hiesigen Ziegelei auch typische Details der Ziegeleiproduktion eingefügt Zu danken ist auch Jonny Nordmeyer für die Beschaffung des Eichenholzes für die Schilder, den Zuschnitt der Holzschilder und den Eichenstamm.

Dieses Holzschild wurde am Sonntag, den 10. März 2013 eingeweiht.


Das 13. Holzschild des Heimatvereins wurde am 17. April 2016 auf dem Gelände des Eitzer Schützenvereins an der Straße „Hexenmoor“ aufgestellt.

Das Hexenmoor im Dreieck von Borstel, Eitze und Weitzmühlen war eine am Gohbach gelegene moorige Wildnis. Im Volksglauben galten die unheimlichen Moore als Stätten, in denen die Hexen ihr Unwesen trieben. So entstand der Name „Hexenmoor“, weil man glaubte, dass die Verdener Hexen den weiten Weg zum Blocksberg im Harz scheuten und deshalb das Moor am Rande von Eitze zum Tanzplatz erkoren.

Die Kultivierung der Moore begann im Kreis Verden um 1790. Man legte breite Gräben an, durch die das in den Mooren gespeicherte Wasser abfließen konnte. Das Torfmoor trocknete aus, starb ab und sackte um 1/3 zusammen. In den Monaten Mai bis Juni wurde dann der Torf gestochen. Den tieferliegenden, sog. Schwarztorf verwandten die Bewohner zum Heizen und Düngen der Felder. So geschah es über 900 Jahre.

In Eitze wurde bis ungefähr 1920 Torf gestochen. Da die Moorflächen für den eigenen Bedarf nicht ausreichten, kauften und pachteten die Eitzer in Kükenmoor – Verdener Moor Flächen hinzu. Dann begann die Kultivierung der Torfflächen, die nicht zur Torfgewinnung geeignet waren.

Das Holzschild wurde wieder in gemeinsamer Arbeit von Achim Schaefers und Hans-Jürgen Holtfreter erstellt. Das fing schon bei der Auswahl der Schriftform an und der Darstellung des Moores, über dem die Hexe schweben sollte. Die Schrift und Teile des Moores hat Hans-Jürgen Holtfreter ins Eichenholz umgesetzt. Von Achim Schaefers stammt die Hexe und der Feinschliff des Schildes. Bei diesem Schild haben die beiden sehr viel mit Farbe gearbeitet. Dabei hat sie Horst Fiedler mit Rat und Tat unterstützt.

Bei der Präparierung des Stammes, der zu dem alten Doppelholzschild aus der Furth gehört hat, hat Peter Nordmeyer geholfen. Für die Zusammenfügung und Aufstellung des Holzschildes war Gerd Brüns eine große Hilfe. Der Heimatverein Eitze dankt all diesen Helfer.

Dieses Holzschild wurde am 17. April 2016 auf dem Gelände des Eitzer Schützenvereins an der Straße „Hexenmoor“ aufgestellt.


Dieses Schild in der Straße „Am Gohbach“ soll an den „Eitzer Kaffee“ erinnern, denn hier auf dem Gelände zwischen dem Gohbach, der Walsroder Straße und der Straße "Am Gohbach" befand sich nach dem Zweiten Weltkrieg die Eitzer Kaffeemittel GmbH, die Kaffeeersatz produzierte.

Hier einige Informationen zur Geschichte dieser Firma. Zum Ende des 2. Weltkrieges kaufte die Firma Ronning in Bremen eine neue Verpackungsmaschine für Kaffee. Da zu der Zeit die Bombenangriffe auf Bremen zunahmen, wollte die Firma die Maschine auslagern. In der Bremer Belegschaft wusste jemand, dass in Eitze eine Mühle ungenutzt war. Die Firma Ronning mietete die Mühle an und begann zunächst in 1943 Kaffeevorräte in dem Mühlengebäude zu lagern. Im Jahr danach baute Ronning verschiedene Barackenteile um die Mühle herum: für eine Rösterei, eine Druckerei, für die Lagerung des fertig verpackten Kaffees und für ein Büro. Auch drei Behelfsheime für die Mitarbeiter entstanden.

Die Firma Eitzer Kaffeemittel GmbH stellte nach alten Rezepten und überwiegend vollautomatisch das bekannte „Eitzer Kaffeemittel“ her, einen Kaffeeersatz, landläufig auch als „Muckefuck“ bekannt. Zur Herstellung in Eitze nutzte man Gerste, die in einem großen Bottich gekocht und dann geröstet zu Malz verarbeitet wurde, Roggen und Zichorie, die geschnitzelt in Jutesäcken angeliefert wurde. Gerste, Roggen und Zichorie wurden gemahlen, gemischt und dann in Ein-Pfund-Packungen abgepackt. Die Packungen kamen dann noch zu 20 Stück in einen Karton. Der Vater von Wilhelm Becker transportierte die Kartons dann mit Pferd und Wagen zum Verdener Bahnhof zur Verladung an die Kunden. Einige Kunden holten ihren Kaffee auch direkt ab oder sie wurden mit LKW beliefert.

Die Eitzer Kaffeemittelfirma verfügte über einen eigenen Gleisanschluss, der gegenüber dem Friedhof auf das heute noch vorhandene Gleis stieß. Per Waggon wurde Koks zum Heizen der Rösterei, Gerste und Roggen als Rohstoff angeliefert.

Die Produktion von Eitzer Kaffeemittel wurde am 31. Dezember 1966 eingestellt, als die Firma Melitta die Ronning GmbH übernahm. Die Firma Bockhorst übernahm die Liegenschaften in Eitze. 1971 erwarb die Fa. Lang aus Luttum einen Teil des Grundstückes und baute nach Abriss des Mühlengebäudes und der Fabrikbaracken das Mehrfamilienhaus „Am Gohbach“. Der Tiefbrunnen auf dem heutigen Grundstück von Herrn Manz, ist das einzige noch erhaltene Bauwerk der Fabrik.

Walter Thies erzählt von einer lustigen Begebenheit, an die sich vielleicht noch der eine oder andere Schützenbruder erinnern kann. Das Eitzer Schützenfest wurde früher 3 Tage gefeiert (Samstag, Sonntag und Montag). Den Schützenfestmontag mit dem Katerfrühstück wollte der damalige Betriebsleiter Paul Weingärtner nicht allen Mitarbeitern frei geben. Was machten die erfinderischen Schützen? Sie marschierten mit der Musikkapelle vor die Fabrik und spielten das Lied vom Konkurrenz-Kaffee „Ja der Lindes, Lindes, Lindes ja der schmeckt...“ Diese Schmach wollte sich der Betriebsleiter ersparen. Er gab die nächsten Jahre Schützenfest-Montag frei.

Am 9. August 2009 wurde dieses Holzschild in Eitze an der Straße „Am Gohbach“ aufgestellt. Es wurde wieder als Gemeinschaftsarbeit von Hans-Jürgen Holtfreter und Achim Schaefers erstellt. Es hatte zunächst keinen Schriftzug mit dem Namen Eitzer Kaffee, da dieser ja im Bildteil erschien. Aber dieser Schriftzug war zu klein, so dass die beiden Holzschnitzer kurze Zeit später den Bildteil mit einer Texttafel ergänzten.


Dieses Holzschild wurde im Rahmen eines Festes am 23. April 2006 eingeweiht. Es soll auf die geschichtliche Bedeutung dieses Gebäudes als ehemalige Eitzer Schule hinweisen.

In Eitze hat ab 1650 Schulunterricht stattgefunden. Das heutige Gebäude wurde 1861 gebaut und bis 1965 als Schule genutzt. Nachdem das Gebäude zwischenzeitlich Heimat der Lebenshilfe war, steht es seit Ende der 70er Jahre den Bürgern der Ortschaft Eitze als Dorfgemeinschaftshaus zur Verfügung. Heute wird das Haus von vielen Eitzer Gruppen genutzt und es herrscht ein reges Leben in den Räumen.Das Aufstellen dieses Holzschildes feierte der Heimatverein mit einem Frühschoppen. Auf dem neugestaltetn Vorplatz des Schulgebäudes waren Tische und Bänke aufgestellt, zu den Grillwürstchen gab es kühle Getränke. 
In dem vorderen Versammlungsraum war eine umfangreiche Fotodokumentation zu sehen, die zum einen durch Fotos aus dem Besitz der ehemaligen Lehrerin Meta Grete Cordes ermöglicht wurde und zum anderen aus Ablichtungen aus der Dorfchronik bestand. Außerdem zeigte Wolfgang Krippendorff alte Filme aus Eitze. Die fanden so großen Zuspruch, das er sie insgesamt dreimal zeigen musste. 

Für bunte Farbkleckse sorgten die Schultüten der Kinder, hatte der Heimatverein doch in der Einladung versprochen, jede mitgebrachte Schultüte mit Süßigkeiten und kleinen Überraschungen zu füllen. 
Im hinteren Raum fand unterdessen ein Uni-Hockey-Turnier für die Kinder und Jugendliche statt. Das machte allen Teilnehmern so viel Spaß, das sie unbedingt eine Wiederholung doieses Turniers forderten.


Dieses Holzschild wurde am 10. April 2005 an der Einmündung der Straße „Am Allerhang" in die Walsroder Straße aufgestellt und soll an die Eitzer Fähre erinnern. 

 Diese Fährverbindung, die vom heutigen Gelände des Wasser- und Schifffahrtsamt über die Aller führte, wurde jahrhunderte lang benutzt um das Vieh auf die Weiden der Eitzer Bauern auf der anderen Allerseite zu bringen, bzw. um Heu von dort nach Eitze zu transportieren.Das Schild zeigt eine geschnitzte Darstellung der letzten Fähre und des Fährhauses, das auf der anderen Seite der Gohbachmündung gestanden hat, 1962 aber abgerissen worden ist. Bei dieser Gelegenheit waren auch Dokumente, Fotos und Konstruktionszeichnungen zu sehen, die einen Einblick in die Geschichte der Eitzer Fähre geben.

Zur Feier des Tages gab es nach Jahrzehnten zum ersten Mal die Möglichkeit, die Aller an dieser Stelle zu überqueren, denn das Wasser- und Schifffahrtsamt befuhr mit einem Schiff die historische Fährroute.

Hier noch einige geschichtliche Hintergründe:
Die Geschichte Eitzes ist geprägt durch die Lage des Ortes an der Mündung des Gohbaches in die Aller. Und wo es Flüsse und Bäche gibt, schaffen sich die Bewohner Möglichkeiten, diese zu überwinden, so über den Gohbach durch Furt und Melkerbrücke und über die Aller durch die Eitzer Fähre.
In den vergangenen Jahrhunderten hat die Aller oft ihr Flussbett verlagert. Bedingt durch den starken Wasserzufluss der Leine, Oker und den anderen Flüssen aus dem Harz und dem damit verbundenen Hochwasser sowie durch Stauung der Eisschollen in den Allerschleifen bei Eisgang suchte sich das Wasser immer wieder einen neuen Weg. In unserer Ortschronik steht, dass in einem Schriftstück aus dem Jahre 1572 von einem Allerdurchbruch bei Otersen berichtet wird. Es ist nicht auszuschließen, dass im gleichen Jahr dadurch die guten Weiden des Flurstückes „Eitzer See" vom Dorf Eitze abgetrennt wurden. So muss es schon seit einigen Hundert Jahren Holzfähren über die nun zwischen dem Flurstück „Eitzer See" und dem Dorf Eitze fließende Aller gegeben haben.
Zunächst ist festzuhalten, dass es zwei verschiedene Eitzer Fähren über die Aller gab, eine Personenfähre und eine Tier- und Lastenfähre (Interessenten-Fähre). Die Personenfähre war ein Kahn mit zwei Sitzbrettern. Mit ihm setzte der Fährmann Dorfbewohner, die Bekannte oder Verwandte in den Dörfern auf der anderen Allerseite besuchen wollten, und Feldarbeiter über. Melker, die täglich zu den Kühen auf die andere Allerseite mussten, hatten nach der Ortschronik Eitze ihren eigenen Kahn.
Die Tier- und Lastenfähre diente dazu, das Weidevieh im Frühjahr zu den Wiesen auf der anderen Flussseite zu bringen und im Herbst wieder zurückzuholen, sowie im Sommer große Mengen Heu von dort zu holen. Dieses Heu war für die landwirtschaftlichen Betriebe in Eitze von großer Bedeutung. Die schlecht entwässerten und sauren Moorwiesen in der Umgebung von Eitze ergaben eine schlechte Heuqualität. Das Gras für das Weidevieh und das Heu von den Weiden der anderen Allerseite hatte jedoch durch die düngende Wirkung des Frühjahr-Hochwassers eine gute Qualität. Diese Tatsache findet ihre Bestätigung auch darin, dass verschiedene Bauern aus Weitzmühlen, Kreepen, Brammer usw. Grünland im Allertal besaßen und die Entfernung nicht scheuten.
1709 wurde am Lösch- und Verladeplatz in Eitze eine Anlegestelle für Schiffe ausgebaut. Jetzt konnten hier auch Lastkähne, die die Ziegelsteine der Eitzer Ziegeleibesitzer nach Bremen transportierten, beladen werden oder eine Vieh- und Lastenfähre ohne Stromeinfluss anlegen. 1860 verkaufte die Gemeinde Eitze den Ladeplatz an der Aller für 50 Reichstaler an die Stadt Verden. Die Fährinteressenten durften aber weiterhin den Ladeplatz benutzen.
Während die früheren Eitzer Fähren aus Holz waren, bestand der Fährkörper der letzten beiden Fähren aus Eisen. Die letzte Fähre wurde 1935 auf der Schiffswerft Büsching & Rosemeyer in Uffeln bei Vlotho kielgelegt. Sie war eine Interessenten-Fähre, die zuletzt einer Fährgemeinschaft von 4 Teilhabern aus Eitze (Fritz Heemsoth, Georg Heemsoth, Heinz Wittboldt-Müller, Carsten Oestmann) und 2 Teilhabern aus Luttum (Heinz-Hermann Hoops und Müller, später Bartholomäus) gehörte. Sie war ein Fährprahm von 12 m Länge und 4,30 m Breite, hatte auf beiden Seiten noch 2 m lange Auffahrrampen und besaß eine Tragfähigkeit von 5 Tonnen bei einem halben Meter Tiefgang.
Im Schiffszeugnis der Fähre gab es einige Bedingungen, die in der Praxis allerdings nicht so recht zum Tragen kamen, wie z.B. ein Beiboot, ein Rettungsring, ein Anker und ein höchstzulässiges Gesamtgewicht von 1,5 To (= 3 Stück Großvieh) bei Hochwasser oder 3,3 To (= 5 Stück Großvieh) bei Mittelwasser. In der Regel wurden aber im Frühjahr mit einer Fahrt 8 bis 10 Stück Großvieh übergesetzt, im Herbst allerdings - bedingt durch die Gewichtszunahme der Tiere - weniger. Die Fähre wurde durch die Kraft des Stromes an einem langen Stahlseil, das auf beiden Ufern verankert war, über die Aller geführt. Das Seil war so lang, dass es bei Nichtbenutzung auf Grund lag, um Frachtschiffe ungefährdet passieren lassen zu können. Beim Sommerhochwasser 1956 wurde das Vieh der Eitzer Bauern durch die Eitzer Fähre gerettet, indem der Fährprahm mit dem Motorboot vom Wasser- und Schiffahrtsamt Verden gekoppelt wurde.
Im Winter wurde die Fähre wegen des Eisganges auf der Aller in die Gohbachmündung verholt. Das muss eine anstrengende Aktion gewesen sein, denn wie noch vorhandene Kaufquittungen von Rita Krahn beweisen, musste man sich dabei mit hochprozentigem Alkohol stärken. Im Sommer war die Fähre ein beliebter Treffpunkt für die Eitzer Jugend, die in Ermangelung eines Freibades mit Sprungturm die Aller als Schwimmbecken und die Auffahrrampen der Fähre als Sprungbrett nutzten.
Als man 1960 begann, das Heu von den Allerwiesen mit Treckern über die Verdener Brücken nach Eitze zu holen, ging der Fährbetrieb zurück. Er endete endgültig, als die Bauern dazu übergingen, auch das Weidevieh mit Lastwagen über die Verdener Brücken zu transportieren.
Das Eitzer Fährhaus diente den Fährleuten als Wohnhaus. Es stand gegenüber dem damaligen Schiffsladeplatzes auf der anderen Seite der Gohbachmündung und wurde 1962 abgebrochen.
Aus der langen Geschichte der Eitzer Fährleute gibt es einige Anekdoten. So wurde 1885 der Fährmann Cordes wegen eines unerheblichen Wortwechsels seiner Frau mit F. Heemsoth abgesetzt. Dieser schlug seinen ehemaligen Arbeiter Johann Müller als Nachfolger vor. Dieser „schnapste" gern und wäre einmal bei einer überquerung der Aller fast ertrunken. Einige Interessenten fuhren danach ihre Schafe lieber selbst über die Aller.
Johann Müller und seine Frau Marie waren sehr beliebt. Sie waren fröhliche Menschen und liebten den Gesang. Man nannte ihn Kapitän oder Käppen. Die jungen Eitzer Männer gingen manchmal nach Feierabend zum Fährhaus und verbrachten dort einige fröhliche Stunden bei Gesang und Klönschnack.
Später waren Jacob Rischbode und Hermann Meyer als Fährmänner tätig. über den letzteren erzählt man sich folgende Geschichte: Nachdem eines Morgens seine Frau zum Dienst erschien, fragte man sie, ob ihr Mann krank sei. Sie antwortete: „Heute nacht habe ich ein Kind gekriegt, da musste Hermann aufstehen und die Hebamme holen. Nun muss er sich erst einmal von diesem Nachtgang erholen."
Die letzten Fährleute in Eitze waren Johann und Dora Thieß.

De Aller (W. Bredthauer, Dörverden)

Keen Schipp dampt mehr stroomup, stroomdal.
De Strudel krüseln – alles wör eenmal.
"Haal över, Fährmann!" bölkt keen mehr,
de Fähr is weg, de Stä is leer.

Wat bleev, dat is de grööne Kant
un en den Slengen geeler Sand.
Hochwater drifft dör Wisch un Hecken,
datt Blööme blot den Kopp rutstecken.

An över van den Wichelboom
löst sik een Blatt, fallt in den Stroom.
De Welle nimmts mit sik wiet,
du kiekst ehr na: So lööpt de Tiet


Betrachtung zum Kirchweg in Eitze anlässlich der Aufstellung des Holzschildes am 30. November 2003.Es gibt das alte Sprichwort „Viele Wege führen nach Rom". 

Ebenso führen viele Wege zur Kirche und in unserem Fall führt der Weg, an dem dieses Holzschild aufgestellt wurde, zur St. Andreas-Kirche in Verden. Es ist also nicht so, wie mancher Eitzer Bürger glauben möchte, dass die Bezeichnung "Kirchweg" etwas mit der Friedhofskapelle, die 1969 eingeweiht wurde, zu tun hat,  den Namen "Kirchweg" für diese Straße hier zu verstehen, muss man ein ganzes Stück zurück in die Vergangenheit gehen, und zwar in eine Zeit, zu der nicht mal jeder Mensch Pferd und Wagen zur Verfügung hatte. Damals war es ganz normal, jeden Sonntag von Armsen, Luttum und Eitze zu Fuß zur St. Andreas-Kirche zu gehen. Man versorgte frühmorgens seine Tiere und ging dann zum Gottesdienst. Möglicherweise kam man erst am Nachmittag zurück, denn damals konnte man nach dem Gottesdienst in Verden noch einkaufen gehen.
Wenn man schon zu Fuß gehen musste, versuchte man den kürzesten Weg durch Feld und Flur zu wählen. So führte der Weg auch quer über Äcker, die im Frühjahr bestellt wurden. Bis aber die Saat aufgegangen war, hatten die Fußgänger den Trampelpfad wieder ausgetreten und als Kirchweg gekennzeichnet.
Nach den Erzählungen alter Eitzer war es wohl so, dass der Weg der Kirchgänger vom oberen Teil des Dorfes Luttum (dem alten Kern) kommend, auf dem noch heute existierenden Weg an der Gasstation vorbei auf die heutige Schlesierstrasse einmündete. Dann schwenkte er rechts durch die Wiesen ab, an der damals noch nicht ausgehobenen Tonkuhle und hart an der Schule vorbei, über den Bormschen Hof (heute Gerd Göbbert), den Kappenbergschen Hof (heute Ehler Göbbert) zum Steg in der Furt. Den Steg darf man sich nicht so kom


fortabel vorstellen, wie die heutige Holzbrücke. Er war nur ein einfacher Holzbalken mit einem einseitigen Handlauf. Vom Gohbachsteg ging es die heutige Strasse am Gohbach entlang bis zum Friedhof (der damals noch nicht existierte) und zum heutigen Kirchweg, der seinen Knick erst durch den Bau der Eisenbahnstrecke erhalten hat.
Ungefähr dort, wo der frühere Trampelpfad auf den heutigen Kirchweg stößt, steht jetzt das neue Holzschild. Den Kirchweg muss man sich dann weiter geradeaus über die Grundstücke von Dr. Wilkens, Stenzel und Hübel bis an die Walsroder Strasse vorstellen.
Diese Wegstrecke quer durch Eitze führte immer wieder zu Problemen. Als 1935 Göbberts mitten auf dem Kirchweg eine Waschküche errichteten, mussten sie eine Eingangs- und eine Ausgangstür für die Fußgänger einbauen. Und der Versuch des Gastwirtes Biermann den Kirchweg jedes Frühjahr beim Umpflügen seines Ackers (gegenüber vom Eitzer Hof)zu ignorieren und mit umzupflügen hatte kein Erfolg – der Weg wurde immer wieder platt getrampelt. Erst als Alfred Hübel auf diesem Grundstück sein Haus baute gaben die Kirchgänger nach – es blieb ihm erspart, den Fußgängern einen Weg durch sein Haus zu gestatten.
Durch die zunehmende Motorisierung verlor der Kirchweg mehr und mehr an Bedeutung. Man ging nicht mehr zu Fuß zum Gottesdienst in die St. Andreas-Kirche, sondern fuhr mit dem Bus, dem Fahrrad oder dem Auto.
In Erinnerung an den Abkürzungspfad der Kirchgänger durch Eitze, der Jahrhunderte eine wesentliche Bedeutung hatte, beschloss der Eitzer Gemeinderat 1968 dem erhaltenen Stück zwischen Gohbach und Westerfeld bewusst den Namen „Kirchweg" zu geben. Diesen Vorschlag in der Gemeinderatssitzung machte der damalige Anwohner Hermann Panning.
Mit diesem Holzschild will der Heimatverein die Erinnerung an den Verlauf und die Bedeutung des alten Kirchweg wach halten. Und mit der Abbildung der St. Andreas-Kirche soll auch optisch klargestellt werden, dass der Weg seinen Namen von ihr und nicht von der Eitzer Kapelle hat.
Das Holzschild ist eine Gemeinschaftsarbeit von Hans-Dieter Gerber, der den Namenszug schnitzte, und Achim Schaefers, der die St. Andreas Kirche und ihre Besucher in Holz abbildete. Unterstützt wurden sie von Jonny Nordmeyer bei der Beschaffung und Vorbereitung des Eichenholzes für das Schild und den Pfahl und Joachim Scheffler, der bei der Vorbereitung zum Aufstellen des Holzschildes geholfen hat


Eine Betrachtung des Ortsteiles von Eitze anläßlich der Aufstellung des Holzschildes "In den Sandbergen" am Sonntag, den 15. Juni 1997 Wenn man dem Straßenschild "In den Sandbergen" folgt, erwartet man vergeblich einen Berg. Schaut man sich aber die Karte der Landesaufnahme von 1770 - 1778 an, kann man feststellen...

...daß auf der Fläche zwischen der Walsroderstraße, der Straße Am Allerhang und bis weit in den Bessener Wald hinein ein recht unebenes Gelände lag. Solche Dünen-Flächen hat es gegeben und gibt es heute noch am nördlichen Geestrand der Allermarsch - z.B. An den Verdener Dünen zwischen Brunnenweg und Halse. Ebenso ist der Eitzer Pottberg (hinter dem Sportplatz am Eitzer Hof) eine Düne gewesen. Sie sind Flußdünen und entstanden aus dem Sand, der sich während der Eiszeit in den Urstromtälern abgelagert hat und aus den vorübergehend ausgetrockneten Flußbetten ausgeblasen wurde. Über einen verhältnismäßig langen Zeitraum wurde der vegetationslose Fluß- rand vom Wind fortgetragen und längs der windabgewandten Uferseite aufgehäuft.
Wahrscheinlich erst im 19. Jahrhundert ist diese Fläche ganz allmählich eingeebnet und in Nutzung genommen worden, indem Gartenland oder kleine Ackerparzellen angelegt wurden. Zum Teil wurde der Sand auch abgefahren, um in Eitze selbst zum Straßen- und Hausbau Verwendung zu finden. Noch in den 30er-Jahren hatte die Eitzer Ziegelei ein Anschlußgleis vom Eitzer Bahnhof in die Sandberge gelegt um den Sand von dort dem Ton zur Produktion von Ziegelsteinen beizumischen. Der ausgeblasene Flußsand aus den Sandbergen wurde gern genommen, weil er fein- körnig und von großer Reinheit war und ist.
In den Eitzer Sandbergen befand sich früher auch der Schützenstand des Eitzer Schützenvereins. Es wurde damals parallel zur Bessener Grenze in Richtung Aller geschossen, wo eine Deckung aufgeschüttet war.
Anfang der 50er Jahre begann der Wohnungsbau an der heutigen Straße "In den Sandbergen" (Gerber und Beyer). Auch das Gelände der früheren breiten Ladestraße des Bahnhofs Eitze wurde mit Wohnhäusern bebaut. Daß dieser Teil der Ortschaft Eitze eine ehemals bergige Gegend war, bringt auch die volkstümliche Bezeichnung der Hofstelle "Meineke auf dem Berg" - heute Otto Böhning - zum Ausdruck.
Das aufgestellte und am 15. Juni 1997 eingeweihte Holzschild zeigt insbesondere diese bergige Gegend, aus der früher per Eisenbahn der Sand für die Eitzer Ziegeleien geholt wurde. Unser inzwischen über die Eitzer Grenzen bekannter Künstler Herr Reinhold hat gerade diese Besonderheiten vortrefflich drei-dimensional herausgearbeitet.

Leider verstarb Herbert Reinhold am 28. Dezember 1997. Der Heimatverein und die Eitzer Bevölkerung sind ihm für die kostbaren Erinnerungsstücke zu tiefstem Dank verpflichtet. Sein Tod war ein großer Verlust für Eitze, da mit seiner Hilfe noch einige Pläne verwirklicht werden sollten. So hat Achim Schaefers noch im Dezember eine Zeichnung und schnitz- technischen Rat von Herrn Reinhold bekommen, um eines der Holzschilder zur Eitzer Mühle, das von Kindern zerstört wurde, zu erneuern. Das Holzschild wurde 1998 fertig und steht nun an einem besseren Standort an der Ecke "Am Mühlenteich" / "Klosterkamp".

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