Landschaftsarchitekt Björn Petersen und Horeis+Blatt Partnerschaft, Garten- und Landschaftsarchitekten BDLA haben wie schon in den Jahren zuvor auch 2021 auf Weihnachtspräsente für ihre Kunden und Geschäftspartner verzichtet und das Geld für einen guten Zweck gespendet. Den Nutzen davon hat in diesem Jahr die Ortschaft Eitze – die beiden Landschaftsarchitekten Björn Petersen und Niels Blatt haben nämlich statt der Präsente zwei Bäume für Eitze gestiftet. In der letzten Woche wurden diese gepflanzt und wir werden hoffentlich alle lange etwas davon haben. Die beiden wirklich tollen Bäume findet ihr im Oelfkenhof: von der Walsroder Straße aus kommend steht nun gleich am Anfang auf der rechten Seite eine Vogelkirsche "Prunus avium". Sie hat eine schöne Blüte und besitzt als Vogel-Nährgehölz einen hohen ökologischen Wert. Und auf Höhe der Zufahrten zum Parkplatz "Am Kamin" steht links eine Ulme "Ulmus ‚New Horizon‘", ein Großbaum mit einer tollen Herbstfärbung. – Recht herzlichen Dank dafür!
Übrigens: die Vogelkirsche blüht schon und die Ulme hat eine hohe Resistenz gegen das Ulmensterben.



Bei ungemütlichem Wind aber strahlendem Sonnenschein traf sich am Samstag die Baumpflegegruppe, um die Obstbaumallee am Fuß- und Radweg von Eitze zum Gewerbepark Finkenberg fit für den Sommer zu machen.
Gepflanzt worden sind die 17 Apfel-, Birnen, Pflaumen- und Zwetschgenbäume verschiedener Sorten im Frühjahr 2014. Bis auf zwei, die in diesem Jahr ersetzt worden sind, haben sie an ihrem Standort inzwischen Fuß gefasst. In den letzten Jahren wurden sie aber nicht entsprechend gepflegt.
Daher bildete sich im letzten Herbst auf Initiative des Ortsrates hin eine Gruppe interessierter Eitzerinnen und Eitzer, die sich in Zukunft unter der fachkundigen Leitung des Obstbaumfachwartes Burkhardt Wacker um die Bäume kümmern will. Nach einem Grundschnitt in diesem Winter ging es bei diesem Treffen nun darum, die Versäumnisse der letzten Jahre aufzuholen, den quasi „Wildwuchs“ in geregelte Bahnen zu bringen.
Ein junger Obstbaum sollte nicht zu verzweigt wachsen und nur wenige Leitäste haben. Deshalb wurde jeder Baum von der Gruppe in Ruhe und eingehend betrachtet. Der Mitteltrieb und die seitlichen Leitäste wurden festgelegt und danach alle überflüssigen Triebe ausgeschnitten oder eingekürzt, um dem Baum die gewünschte Form zu geben. Der Mitteltrieb wurde in der Höhe eingekürzt, damit die Kraft in die unteren Äste geht. Bei den Leitästen wurden die Spitzen direkt über einer nach außenwachsenden Knospe abgeschnitten, um so die Triebfähigkeit zu erhöhen. Die künftigen Leitäste, die nicht die richtige Stellung hatten, wurden mit einer „Schiene“ aus Haselnussruten versehen und in einem etwa 45 Grad Winkel hochgebunden.  „Das sieht jetzt im Augenblick ganz schön komisch aus,“ meinte eine Teilnehmerin. „Aber im nächsten oder übernächsten Jahr, wenn die Äste genügend Holz entwickelt haben, um in dieser Stellung zu bleiben, werden die Schnüre wieder entfernt.“ Dann können die Äste die Last der hoffentlich reichlichen Früchte tragen.
Ein junger Obstbaum – vor allem Kernobstbäume wie Äpfel und Birnen – braucht in den ersten 15 Jahren regelmäßige Kontrolle und Formschnitte. Die dadurch erreichte Baumstruktur bleibt dann erhalten und muss später in der Regel nur durch kleinere Eingriffe erhalten werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfuhren von Burkhardt Wacker auch, dass Steinobst deutlich weniger Pflege und Schnitt braucht: „die bilden meist von selbst eine relativ gute Krone aus und müssen nur hin und wieder korrigiert werden“. Und wenn ein Rückschnitt nötig ist, sollte er besser im Sommer nach der Ernte erfolgen.
Als nächstes werden an den Bäume Sortenschilder angebracht. Dann kann sich jeder, der entlang der Obstbaumallee geht, informieren, um welche Sorte es sich handelt. Zusätzlich hat jedes Schild einen QR-Code. Scannt man diesen Code mit dem Smartphone, gelangt man zu einer ausführlichen Sortenbeschreibung der jeweiligen Obstsorte.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren zum Schluss sehr zufrieden mit dem Ergebnis ihres Arbeitseinsatzes. Sie werden sicherlich im Sommer hin und wieder das Wachsen der Bäume kontrollieren und im Herbst hoffentlich die Früchte dieser Arbeit im wahrsten Sinne des Wortes genießen können.




Der Ortsrat Eitze hatte die Eitzer Vereine und die Feuerwehr um Unterstützung bei einer Baumpflanzaktion im Großen Moor gebeten und viele kamen der Bitte nach. So konnten am letzten Samstag innerhalb von knapp 4 Stunden 1300 Bäume in die Erde gebracht werden: Ulmen, Moor- und Sandbirken, Roterlen, Heinbuchen, Stieleichen und Wildbirnen.

Diese Baumpflanzaktion ruhte auf mehreren Schultern: die Brachfläche stellte die Stadt Verden zur Verfügung, die Bäume kamen vom Verein „Verden pflanzt“, der Ortsrat Eitze organisierte die Pflanzaktion und die Eitzerinnen und Eitzer übernahmen das Pflanzen.

Diana Rodekohr und die beiden als Baumbotschaftern ausgebildeten Schüler René und Johannes vom Verein „Verden pflanzt“ erzählten zu Beginn etwas über die Aufgabe des Vereins. „Verden pflanzt“ wurde 2019 gegründet, um den Beschluss des Stadtrates, für jeden Einwohner der Stadt bis 2050 einen Baum zu pflanzen, umzusetzen. Er sammelt Spenden für den Ankauf von Bäumen ein, organisiert die Ausbildung von Baumbotschaftern und veranstaltet Pflanzaktionen. Über die tatkräftige Unterstützung durch so viele Eitzerinnen und Eitzer waren sie sehr erfreut.

Vom Betriebshof der Stadt war Florian Panning mit dabei, der zunächst allen zeigte, wie man die Bäumchen so einpflanzt, dass die Wurzeln nicht beschädigt werden und die Pflanzen Fuß fassen können. Dann verteilten sich die Helferinnen und Helfer in Zweiergruppen und ausgerüstet mit speziellen Pflanzspaten und den kleinen Bäumchen auf der Fläche und pflanzten sie ein. Dass der Klimawandel alle angeht, zeigte gerade die Beteiligung der Kinder- und Jugendfeuerwehr an dieser Aktion: alleine aus diesem Kreis waren 15 Helferinnen und Helfer mit dabei. Diana Rodekohr sagte zum Abschluss: „Großartig, so eine aktive und tatkräftige Gemeinde!“

Die ca. 3800 qm große Fläche, auf der die Pflanzaktion stattfand, liegt innerhalb einer Wiedervernässungsfläche im Eitzer Moor zwischen der Weitzmühlener Straße und der Max-Planck-Straße. Sie wurde vor ca. 16 Jahren aus der landwirtschaftlichen Nutzung genommen worden. In den Randzonen am östlichen und südlichen Graben haben sich inzwischen Weidengebüsche und Erlenbestände entwickelt und auch Weißdorn und Birken haben sich in der Fläche von selbst angesiedelt. Dieser "aufgelaufene" Bewuchs sollte erhalten bleiben. Große Bereiche der Fläche sind allerdings mit Gras bewachsen sind, wodurch eine weitere natürliche Waldentwicklung verlangsamt wird. Daher wurde beschlossen, diese Fläche gezielt aufzuforsten.

Da am Samstag zuvor bereits auf einer benachbarten Fläche eine Pflanzaktion mit Schülerinnen und Schüler der Campus Schule und den Verdener Gymnasien stattfand, sind nun im Großen Moor von Eitze insgesamt mehr als 8.000 qm mit 2600 jungen Bäumen bepflanzt worden.




 

Der Ortsrat Eitze bittet Euch und die Mitglieder Eures Vereins / Institution um Mithilfe bei einer Baumpflanzaktion am Samstag, den 19. März, (wahrscheinlich vormittags) bei uns hier in Eitze.
Hier einige Infos zu der Aktion:
Die Stadt Verden möchte bei uns in Eitze, eine bestehende Ausgleichsfläche im Großen Moor (östlich der Baumschule zwischen Weitzmühlener Straße und Max-Planck-Straße gelegen) aufforsten. Auf ca. 9.000 m² Fläche soll eine ergänzende Anpflanzung mit Bäumen und Sträuchern vorgenommen werden.
Die Fläche ist seit ca. 16 Jahren aus der landwirtschaftlichen Nutzung genommen worden. In den Randzonen am östlichen und südlichen Graben haben sich inzwischen Weidengebüsche und Erlenbestände entwickelt, auf der Fläche stehen auch Weißdorn und Birken. Dieser "aufgelaufene" Bewuchs soll erhalten bleiben. Große Bereiche der Fläche sind allerdings mit Gras bewachsen, was eine natürliche Waldentwicklung verlangsamt - daher diese Pflanzaktion.
Aufgrund der Boden- und Grundwasserverhältnisse ist der angestrebte Erlenbruchwald nicht überall zu erreichen. Daher ist die Baumartenauswahl in Abstimmung mit Förster Müller von der Landesforsten, der die Stadt Verden betreut, auf folgende Arten erweitert worden:
Erle, Sandbirke, Moorbirke, Stieleiche, Hainbuche, Winterlinde, Flatterulme. In der westlichen Randzone: Wildäpfel, Wildbirne, Eberesche
Am 12. März wird der Verein Verden pflanzt e.V. eine erste Pflanzaktion auf dieser Fläche machen, dabei aber nicht alle Bäume und Sträucher in die Erde bringen können. Daher die Überlegung, dass wir von der Ortschaft Eitze für den 19. März eine zweite Aktion organisieren. Diese Pflanzaktion wird vom Betriebshof der Stadt vorbereitet und auch begleitet (voraussichtlich von Florian Panning), so dass wir nur einen Spaten, ein bisschen Muskelkraft und gute Laune mitbringen müssen.
Wer mitmachen möchte, soll sich bitte mit einer E-Mail an Andrea Wacker (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) anmelden. Da wir noch nicht wissen, wieviele sich anmelden und welche Einschränkungen zu diesem Zeitpunkt durch Corona gemacht werden müssen, würden wir den Einsatzplan in der Woche vorher - wieder per E-Mail - an alle verteilen. Ja nach Anzahl der Anmeldungen und möglichen Einschränkungen würden wir eventuell auch zwei Gruppen einteilen (9-11 Uhr / 11-13 Uhr)
Wir vom Ortsrat würden uns freuen, wenn sich viele Eitzerinnen und Eitzer an dieser Aktion beteiligen würden!




Die Stadt hat jetzt für den Treffraum im Dorfgemeinschaftshaus eine CO2 – Ampel zur Verfügung gestellt. Damit wird der CO2 – Gehalt der Raumluft und somit die Luftqualität gemessen. Die Qualität wird über Leuchtdioden von Grün über Gelb bis Rot angezeigt. Zusätzlich ertönt ein akustischer Signalton bei schlechter werdender Qualität, der zum Lüften auffordert.




Auf seiner konstituierenden Sitzung am 4.November hat der Ortsrat Eitze einstimmig Ortsbürgermeisterin Anja König und ihren Stellvertreter Rolf Panning in ihren Ämtern bestätigt. Die beiden bedankten sich für das ihnen ausgesprochene Vertrauen und freuen sich auf weiterhin gute Zusammenarbeit.
Die Zusammensetzung im Ortsrat Eitze hat sich bei den Kommunalwahlen im September nicht unerheblich geändert. Erstmalig sitzen jetzt zwei Vertreterinnen der Grünen mit im Ortsrat und insgesamt ist der Ortsrat durch die neuen Mitglieder deutlich jünger geworden.
Zu Beginn der Sitzung verabschiedete Anja König die ausscheidenden Mitglieder und dankte ihnen im Namen der Ortschaft und des Ortsrates für ihre ehrenamtliche und aktive Mitarbeit.
Holger Saß war als Nachrücker zwar nur ein halbes Jahr dabei, hatte aber, so König, eine hundertprozentige Erfolgsbilanz: beide Anregungen, die er eingebracht hatte, wurden in der Zwischenzeit umgesetzt.
Ole Langer, der nicht wieder kandidierte, hat im Ortsrat 5 Jahre als Ortsbrandmeister auch die Interessen der Feuerwehr gut vertreten. „Diese kurzen Informations- und Entscheidungswege zwischen Ortsrat und Feuerwehr werden aber auch in Zukunft beibehalten“, waren sich Langer und König sicher.
Gerd Blome war seit Januar 1994 Mitglied im Ortsrat Eitze und hat mit seinen Erfahrungen als Bauingenieur und als Verwaltungsmitarbeiter des Landkreises die Arbeit des Ortsrates 27 Jahre maßgeblich mitgeprägt. Anja König dankte ihm für dieses langjährige Engagement nicht nur im Namen der Ortschaft, sondern auch der Stadt Verden. Blome konnte nämlich nicht bei der konstituierenden Sitzung des Stadtrates dabei sein, in der Ortsratsmitglieder, die mehr als 25 Jahre tätig waren, geehrt wurden. Nun wurde ihm die Ehrenurkunde der Stadt in dieser Sitzung des Ortsrates feierlich überreicht.
Kurt Helberg, der 25 Jahre Mitglied im Ortsrat war und in dieser Zeit auch als Ortsbürgermeister die Geschicke der Ortschaft Eitze geleitet hat, war im Urlaub und wird in der nächsten Sitzung gebührend verabschiedet.
Nach der Verabschiedung wurden die neuen Mitglieder des Ortsrates Annika Hamann, Heike Mengel, Merle Paquelin und Lukas Reipert sowie die wiedergewählten Mitglieder Gerd Göbbert, Frank Gundlack, Rolf Panning, Andrea Wacker, Jörn Riesebieter und Lutz Wittboldt-Müller durch die Ortsbürgermeisterin Anja König förmlich für ihr Amt verpflichtet. Die neuen und die wiedergewählten Mitglieder waren sich einig, so wie in den Jahren zuvor gemeinsam an den Entscheidungen zum Wohle der Ortschaft zu arbeiten.
An die neuen Mitglieder gerichtet sagte König: „Es wird viel Neues auf Euch zukommen, aber fragt, wann immer ihr Fragen habt, und denkt daran: am besten ist Learning by Doing.“
Die Arbeit im neuen Ortsrat Eitze geht gleich in diesem Monat weiter. Am 17. November wird er sich mit dem Ausbau der Max-Planck-Straße beschäftigen und am 23. November stehen die Haushaltsberatungen sowie die Friedhofsgebührensatzung auf der Tagesordnung.
Weitere Themen, die sich der Ortsrat für die nächsten Monate auf die Fahnen geschrieben hat, sind „Mehr Grün in Eitze“, Planungen für den Friedhof und die anstehende Restaurierung des Fachwerkgiebels am Dorfgemeinschaftshaus.


Bild 1: Die Mitglieder des neuen Ortsrates Eitze: Anja König, Frank Gundlack, Rolf Panning, Jörn Riesebieter, Annika Hamann, Andrea Wacker, Lukas Reipert, Gerd Göbbert, Lutz Wittboldt-Müller, Merle Paquelin, Heike Mengel (von links)
Bild 2: Ortsbürgermeisterin Anja König mit den ausscheidenden Ortsratsmitglieder Ole Langer, Holger Saß und Gerd Blome (von rechts). Es fehlt Kurt Helberg.




In der ersten Novemberwoche sind die Kopfweiden am Regenwasserrückhaltebecken zwischen der Eitzer Dorfstraße und dem Wohngebiet Eitzer Ziegelei beschnitten worden. Nun sehen sie ganz schön kahl aus, aber das wird sich mit dem Austrieb im nächsten Jahr schnell wieder ändern.
Kopfweiden sollten alle drei bis zehn Jahre beschnitten werden, dann bilden sie diese typische Wuchsform aus.



Am Samstag, den 6. November, und am Samstag, den 4. Dezember, finden die diesjährigen Laubsammlungen statt. Der Container für die Laubentsorgung steht wie immer auf dem Parkplatz der Friedhofskapelle. In der Zeit von 8 bis 14 Uhr sind Mitglieder des Ortsrates anwesend und helfen beim Abladen. Da die Abfuhr aus den Verfügungsmitteln des Ortsrates bezahlt wird, ist die Entsorgung nur für die Einwohner von Eitze und für diese dann auch kostenlos.

Bitte beachtet: Es wird nur Laub angenommen und kein Grünabfall oder Schnittgut.


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