Bei herrlichem Sonnenschein folgten 30 kleine und große Radler der Einladung des Heimatvereins Eitze zu der traditionellen Familien-Fahrradtour. Weit von Eitze entfernte man sich auf dieser Tour nicht, sie führte nämlich – passend zum 50-jährigen Jubiläum der Eingliederung Eitzes in die Stadt Verden – entlang der Grenzen der Ortschaft Eitze. Die Lage der bebauten Teile selbst kennt jeder. Aber, dass die Allerwiesen bis fast zur Eisenbahnbrücke zu Eitze gehören, dass Mars aber nicht auf Eitzer Gebiet liegt oder dass das Eitzer Gebiet über die Autobahn hinweg bis in den Lindhoop hineinreicht, ist vielen nicht bekannt. Zum Teil führte die Route über Wege, die genau an oder auf der Grenze liegen, wie an der Max-Planck-Straße, der Eitzer Straße und der Nikolaus-Kopernikus-Straße, teilweise musste man sich aber in einem Zick-Zack-Kurs von buten und binnen der Grenze nähern.
Erstes Ziel war die Aller. An dem Holzschild Eitzer Fähre hat man einen tollen Blick auf den Flusslauf und das Naturschutzgebiet. Hier verläuft die Grenze in der Mitte des Flussbettes. Dann ging es durch die Wiesen Richtung Luttum bis fast zum Fernsehturm. Dieser liegt direkt an der Grenze, allerdings auf Luttumer Gebiet. Über den Speckener Weg ging es zurück nach Eitze und dann über die Weitzmühlener Straße und die Nikolaus-Kopernikus-Straße hinein ins Industriegebiet Finkenberg. Dieses Industriegebiet ist von einigen Grünzügen durchzogen, in denen schöne Wege verlaufen. Über einen dieser Wege führte die Route nach Weitzmühlen.
Zum Mittagessen fanden sich dort alle Radler im Möhlener Hus ein. Gestärkt mit Erbsensuppe und Würstchen ging es nun unter der Autobahn hindurch und in den Lindhoop hinein. Über den Autobahnzubringer Verden-Ost führte die Route zurück ins Industriegebiet Finkenberg. Nach Abstechern zum Museumsacker auf Borsteler Gebiet und zur Eitzer Obstbaumallee an der Gasstation radelte die Gruppe über die Max-Planck-Straße bis zur Peter-Henlein-Straße und über die Fuß- und Radwegquerung der Kleinbahngleise bis zur Weitzmühlener Straße. Nun begann der  letzte Teil der Tour. Da die Eitzer Wiesen an der Aller ja fast an die Eisenbahnbrücke heranreichen, radelten die Teilnehmer bis dorthin. In der Alten Eitzer Straße gibt es noch ein Kuriosum: Die Häuser an der Straße liegen auf städtischem Gebiet, ein Haus aber, das in den 50er Jahren in zweiter Reihe erbaut worden ist, gehört zu Eitze. Nun ging es wieder zurück zum Dorfgemeinschaftshaus. Dort gab es zum Abschluss für alle noch Kaffee und Kuchen satt. Alle Mitradler waren sich einig: „Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei!“
Übrigens: Wer Lust hat, diese Fahrradtour zu fahren findet sie auf der Internetseite www.eitze.de unter Eitzer erleben – Touren durch Eitze und umzu. Um den Anreiz für diese Tour zu erhöhen, haben ist sie mit einem Fotorätsel verbunden: 16 Fotos müssen 16 Punkten entlang der Grenze zugeordnet werden. Jedes Foto hat einen Buchstaben. Zusammengesetzt ergeben diese dann den Namen des nördlichsten Eitzer Flurstücks.
Foto 1: Bevor es nach dem Mittagessen in Richtung Lindhoop ging, stellten sich die Radler am Möhlener Hus in Weitzmühlen zu einem Gruppenfoto auf.
Foto 2: Zum Teil führt die Fahrradroute zu den Grenzen von Eitze über Wege, die genau an oder auf der Grenze liegen, wie an der Max-Planck-Straße, der Eitzer Straße und der Nikolaus-Kopernikus-Straße, teilweise muss man sich aber in einem Zick-Zack-Kurs von buten und binnen der Grenze nähern.




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